Lorscher Land: Mit Emmer wächst das "Wir in Lorsch"

Lorscher Land: Mit Emmer wächst das "Wir in Lorsch"

Was vor über 10.000 Jahren im Vorderen Orient begann, kommt heute in
Lorsch zu neuer Blüte. Mit dem Anbau von Ur-Korn Emmer haucht das
Projekt „Lorscher Acker der Vielfalt“ einer der ältesten kultivierten
Getreidearten neues Leben ein. Vom Lorscher Landwirt ohne Einsatz von
Pflanzenschutzmitteln angebaut, bodenschonend geerntet, gemahlen ist es
nun in der Klosterstadt zu haben. Für den direkten Genuss im Brot der traditionellen Bäckerei Drayß und in der Spezialpizza der Pizzeria am Kloster. Als Vollkornmehl unverpackt im gleichnamigen Geschäft in der Bahnhofstraße und verpackt im [ånneschd] in der Römerstraße 1. Das „Lorscher Land“-Produkt Emmer Vollkornmehl kann auch im Onlineshop geordert werden. Wer es nachhaltig mag, kann es sich innerhalb der UNESCO Welterbe-Stadt mit dem Lorscher Lastend von [ånneschd] liefern lassen.

Nachhaltig für Lorsch

In Lorsch produziert, in Lorsch verarbeitet und in Lorsch vermarktet –
mit dem Projekt „Wir in Lorsch“ möchte Claus Kropp die lokale
Wertschöpfungsketten reaktivieren. Der Projekt-Initiator und
Lauresham-Leiter wolle aufzeigen, dass wir als Konsument*innen bereit sein sollten, für diese nachhaltigen und lokal produzierten Lebensmittel auch einen entsprechenden Preis zu zahlen. Der Verkaufsstart des Emmer Korns wurde vom Projekt mit einem Infostand auf dem Wochenmarkt (Fr., 17. September) eingeläutet. Der „Lorscher Acker für die Vielfalt“ ist eines von vier
Leuchtturmprojekten innerhalb des Projekts "Wir in Lorsch". Die drei weiteren: der „Schau- und Versuchsacker zur Bedeutung der tierischen Anspannung im 21. Jahrhundert“, das „Hutewald-Projekt mit Düppeler Weideschweinen“ und die „Schonende Waldbewirtschaftung auf Loscher Sandböden mit Zugochsen“.
Flyer zum Projekt "Wir in Lorsch"
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